TRAUdichMA e.V.
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Der Verein TRAUdichMA e.V. bietet Hilfe für erwachsene Menschen, die in ihrer Kindheit und/ oder Jugend sexuellen Missbrauch, sexuelle Gewalt und/ oder Übergriffe erlebt haben. Später wollen wir das Angebot auf Kinder und Jugendliche erweitern.
Wir bieten Hilfe in Form von Beratung, Selbsthilfegruppen, Aufklärung und Therapie an. Wir arbeiten nach dem "Betroffenen kontrollierten Ansatz", was bedeutet, dass alle Angebote nur von Frauen und Männern durchgeführt werden, die selbst betroffen sind und den Weg der Aufarbeitung gegangen sind bzw. noch gehen.
Unsere Angebote sind für Menschen günstiger oder kostenfrei, die sich sonst nicht leisten könnten, die Beratung und Therapie vor Ort und bei einer Person des Vertrauens in Anspruch zu nehmen. Die Kosten deckt der Verein über Fördermittel, Fördermitglieder, Spenden und Sponsoren.
Wir hoffen auf viele Betroffene, denen wir bei der Aufarbeitung des Erlebten helfen können und natürlich auf Unterstützer/innen die es uns finanziell ermöglichen, diese Hilfe anzubieten.
Unser Spendenkonto: Ktn.: 100 000 900 5, BLZ: 160 500 00 bei der MBS
Das Angebot richtet sich an Menschen aus Brandenburg. Beratungen sind derzeit in Zossen, Ludwigsfelde, Luckenwalde und Berlin möglich.
Wir freuen uns über jede Spende und jedes Fördermitglied. Hier können Sie sich das Antragsformular als PDF-Datei hochladen ( Jahresbeitrag 60 €, Geringverdiener 30 € ). Am Ende des Jahres bekommen Sie auf Wunsch eine Spendenquittung.
Der Verein hat seit Sep. 2010 die vorläufige Anerkennung zur Gemeinnützigkeit vom Finanzamt Luckenwalde und ist beim Amtsgericht Potsdam Vereinsregister eingetragen unter: VR 76 59 P
Wenn Sie mehr erfahren möchten, rufen Sie mich an: 033702 - 213 65, Telefonsprechzeiten: Mo., Mi. + Fr. von 9 - 10 Uhr, Mi. auch 18 - 19 Uhr
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Kann triggern ( unangenehme Reaktionen auslösen )
Anlässlich des aktuellen Themas von sexuellem Missbrauch, habe ich mein Angebot auf dieses Thema und der Aufarbeitung von Missbrauchserlebnissen konzentriert. In der jetzigen Mediendebatte kommt leider das Thema des Missbrauchs in der Familie zu kurz. In 53% aller sexuellen Missbrauchsfällen, angefangen mit Übergriffen, die "harmlos" erscheinen wie: zwischen die Beine fassen, die Brust anfassen, sich mit der Hand des Kindes befriedigen, bis hin zu schwerer oraler, analer und vaginaler Vergewaltigung, ist der Vater/ Stiefvater der Täter, gefolgt von Onkel, Bruder, Freunden der Familie, Pfarrer, Priester, Lehrer, Therapeuten und am Schluss mit 1% Fremde.
Jedes 3-4 Mädchen und jeder 7-10 Junge wurde vom 0-5-Lebensjahr sexuell missbraucht. Diese Zahlen sind aus den USA und ich habe sie vor ca. 18 Jahren gelesen, als ich meinen eigenen Missbrauch aufgearbeitet habe.
Ich kann mir vorstellen, dass sich an diesen Zahlen nicht viel geändert hat. Frau Alice Schwarzer sagte in einer Talkshow vor kurzem, dass jedes 3. Mädchen und jeder 10. Junge von sexuellem Missbrauch betroffen ist.
Es wird Zeit, darüber zu reden und den eigenen Missbrauch aufzuarbeiten. Sonst wird sich nichts ändern an den zum Teil schlimmen Folgen, die bis zum Selbstmord führen können!
Und wenn wir das Thema nicht laut aussprechen, es aufarbeiten, wird sich nichts daran ändern, dass täglich Kinder und Jugendliche sexuell missbraucht werden.
Ich möchte dazu beitragen, dass dieser Teufelskreis durchbrochen wird und jene, die bereit sind ihre schreckliche Vergangenheit aufzuarbeiten, um wieder Lebensmut, Freude, Selbstwert, Selbstbewusstsein ..... zu fühlen, begleite ich gerne auf diesem heilsamen Weg.
Vielleicht sind Sie es ja!
Mit ca. einem Jahr wurde ich das erste Mal sexuell missbraucht und habe mit 40 Jahren, ausgelöst durch einen Beziehungskonflikt, die ersten Erinnerungen bekommen. Meine persönlichen sexuellen Missbrauchserfahrungen als Kleinkind und deren Folgen, das Verlassen müssen meines ersten Kindes, Scheidung und ein Schwangerschaftsabbruch, - all das brachte mich auf den Weg der aktiven Selbstheilung.
Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung und intensiver Arbeit mit verschiedenen Therapie- und alternativen Heilmethoden, setze ich diese intuitiv ein. Es ist für mich immer wieder wunderschön und ein Geschenk, mitzuerleben, wie durch die Arbeit mit inneren Bildern, Kontakt mit dem inneren Kind und der Annahme und dem Ausdruck unterdrückter Gefühle, die Auswirkungen von traumatischen Erfahrungen verändert werden können.
Ich wünsche Ihnen den Mut, den ersten Schritt zu gehen und mich zu kontakten oder zu einem der unter Termine aufgeführten Infoabende zu kommen.
Holen Sie sich Hilfe!
Die nächsten Infoabende in Zossen und Teltow finden Sie unter Termine
Eine Klientin von mir hat Ihre sexuellen Missbrauchserlebnisse der Taz erzählt und am 24.3.2010 ist der Artikel " Das Schicksal einer Missbrauchten -Ich war seine Gummipuppe-" erschienen. Meine Klientin genannt Rita, bedauert es, dass in dem Artikel nicht auf die Möglichkeiten der Aufarbeitung eingegangen wurde. Ihre Intension ist es: Anderen Opfern Hoffung zu geben und dass die Verjährungsfrist aufgehoben wird.
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Am 6.3.2010 wurde ein Artikel in der TAZ veröffentlicht mit dem Interview einer Frau, die einen Schwangerschaftsabbruch hatte und mir als Lebensberaterin.